Mit allen Sinnen von der Natur lernen

Kinder blühen in der Natur auf. Sie sind in Bewegung, all ihre Sinne werden angesprochen und sie dürfen der eigenen Neugier folgend entdecken. Stück für Stück zieht die Natur sie in ihren Bann. Die Kinder lernen selbstbestimmt und machen existenzielle Erfahrungen. Fantasie und Kreativität werden angeregt und Gestaltungskompetenzen geschult.

Je mehr Sinne beim Lernen beteiligt sind, desto besser prägt sich einem Kind die neue Erkenntnis ein. Das beste Spielmaterial bietet dabei die Natur und Naturmaterialien.

Der Naturgedanke hat bei uns drinnen und draussen
einen hohen Stellenwert:

So gehen wir z.B. jeden Tag mindestens einmal nach draussen.

Das beste Spielmaterial bietet die Natur

Wenn Kinder zum Beispiel mit Blättern spielen, tun sie das mit mehreren Sinnen gleichzeitig. Sie nehmen den harzigen Geruch wahr, fühlen die Blattadern, unterscheiden verschiedene Farbtöne, verändern die Form des Blattes durch Zurrupfen oder Falten. Kinder lernen also durch unmittelbares Erleben.

Stellen Sie sich vor, wie es sich anfühlt, durch einen Frühlingsgarten
zu schlendern, und während dem Auge vom Erwachen der Bäume und Sträucher geschmeichelt wird, empfängt das Ohr die Gesänge der gerade wieder zurückgekehrten Singvögel. Gleichzeitig spüren Sie den Wind auf der Haut, und Ihre Nase ist überwältigt von all den Düften der Wildkräuter, die sich aus dem schützenden Boden wagen. Das Leben in der Natur beginnt wieder neu, und die Insekten, Vögel und Säugetiere werden aktiv. Es gibt an jedem Baum und Strauch etwas zu entdecken, alle Sinne sind auf Empfang.

Mit spannenden Projekten und Themen lernen

Durch das ganze Jahr bieten wir den Kindern passende und interessensbezogene Projekte mit täglichen lernfördernden Aktivitäten an.

Spielen & Lernen mit allen 5 Sinnen: 
Kinder spielen aus dem gleichen Grund, wie Wasser fliesst und Vögel fliegen.

Unsere Betreuungsgrundsätze

1. Lernen mit allen Sinnen

Unsere Kinder bekommen viele Gelegenheiten zum Bewegen, Tasten, Sehen, Hören, Riechen und Schmecken. Unsere Sinne, mit denen wir uns selbst und unsere Umwelt wahrnehmen, sind Grundlage und Motor des Lernens.

2. Viel Spass & Freude

Wir stellen den Kindern ausreichend Spielzeuge und Material zur Verfügung, damit sie ihrer Phantasie freien Lauf lassen können: Puppen, Spielgeräte, Bauelemente, Körbe voller Sachen zum Entdecken, Möglichkeiten sich zu verstecken, usw. 

3. Viel Spielen

Denn Spielen ist für Kinder ein existenzielles Bedürfnis. Im Spiel und besonders im freien Spiel bereiten sich unsere Kinder auf ihr Leben vor und erproben alles, was sie im Leben brauchen werden.

4. Viel Zuneigung & Beachtung

Zuwendung, Wertschätzung und das Gefühl von Geborgenheit ist entscheidend für die gesunde Entwicklung von Kindern. 

Unsere Kinder erhalten durch unsere Betreuerinnen viel Beachtung, Geborgenheit, Wertschätzung und ein liebevolles Umfeld, in dem sie sich gut entwickeln können.

4. Viele positive Erlebnisse

Die Kinder erhalten von uns fröhliche und positive Momente, vorbildliche Betreuerinnen und motivierende Anerkennung. Diese Art der Betreuung machen unsere Kinder stark und unterstützen ein gesundes Selbstwertgefühl.

6. Lernen im Tempo des Kindes

Wir begleiten, unterstützen und fördern das Kind in seiner individuellen Entwicklung und in seinem Tempo, ohne es dabei zu überfordern.

Unser Motto lautet: "Das Kind darf bei uns Kind sein".

7. Viel Bewegung

Kinder brauchen viel Bewegung und das wird in unserem Tagesablauf berücksichtigt! Kinder die sich regelmässig körperlich betätigen, haben gegenüber ihren passiven Altersgenossen eine höhere gesundheitlichen und soziale Entwicklung.

Neben täglichen Spaziergängen steht unseren Kindern ein grosszügiger Garten mit eigenem Spielplatz zur Verfügung.

8. Viel Selbstständigkeit

Die Kinder werden in den Alltag und wenn möglich auch in den Entscheidungsprozess miteinbezogen: Sie können Verantwortung übernehmen und selber aktiv werden.

9. Viel Erklären und Zeigen

Warum? Warum? Warum? Alles wollen unsere lieben Kleinen ganz genau wissen. Sie fragen und fragen den lieben langen Tag.
 
Wir versuchen, den Kindern die Fragen so zu erklären, dass sie die Antworten auch verstehen und nachvollziehen können. Oft erklären wir sie mit Bilderbücher als Hilfsmittel.

10. Ein soziales Miteinander

Ihr Kind kann in unserer Kita neue Freundschaften knüpfen, andere für seine Belangen begeistern oder bei Konflikten Kompromisse finden. Dazu braucht es bestimmte soziale Fähigkeiten - und zwar sein ganzes Leben lang. 

Wir helfen den Kindern die soziale Kompetenz in der Gruppe zu üben und unterstützen sie dabei, Gefühle besser wahrzunehmen, darüber zu sprechen und zu benennen.

11. Strukturierter Tag

Unser Betreuungsalltag ist in einem strukturierten Tagesablauf mit heiteren und sinnvollen Ritualen gestaltet. Das vermittelt dem Kind Sicherheit, Geborgenheit und Orientierung. Die gemeinsamen Rituale machen Spass und stärken auch gleichzeitig das Zusammengehörigkeitsgefühl der gesamten Gruppe.

12. Gute Elternzusammenarbeit

Offene, freundliche, wertschätzende Kommunikation und eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns wichtig. Das gibt Vertrauen und ein gutes Gefühl für alle Beteiligte.

Gesunde Verpflegung mit "Fourchette verte"

Wir legen grossen Wert auf eine gesunde, ausgewogene, saisonale und abwechslungsreiche Ernährung. Wir tragen das Label Fourchette verte, das Qualitäts- und Gesundheitslabel des Kantons Aargau. Dies garantiert ausgewogene Mahlzeiten nach der Lebensmittelpyramide. Das Label wird durch den Kanton Aargau jährlich neu zertifiziert.

Wir achten bei der Menüplanung darauf, dass die Mittagessen abwechslungsreich und kindsgerecht zusammengestellt sind. Wir verwenden mageres Fleisch, wenig Fett und zuckerarme Lebensmittel

Eingewöhnung in die Kita

Bevor das Kind Spass bei uns hat, kommt immer die gute Eingewöhnung!

Eingewöhnung nach der Idee des Berliner Models

Die Eingewöhnung verläuft am Kind orientiert nach dem Berliner Modell: Hier wird Schritt für Schritt das Kind an die neue Situation und vor allem an eine neue Bezugsperson gewöhnt (Vertrauensaufbau & Ablösungsprozess).

Die Eingewöhnung dauert in der Regel zwei Wochen und wird nach Bedürfnis des Kindes verkürzt oder verlängert. 

Es gibt ganz viele Gründe, warum Eltern sich entschliessen, das Kind bei uns in der Kinderkrippe betreuen zu lassen. Bevor das Kind aber Spass bei uns hat, kommt immer zuerst die gute Eingewöhnung.